lAight®-Therapie von LENICURA in der Akneambulanz
Die lAight®-Therapie ist eine innovative, gut verträgliche Behandlungsmethode für chronisch-entzündliche Hauterkrankungen wie Acne inversa, Acne vulgaris und Acne conglobata. Sie kombiniert Licht- (= Intense Pulsed Light, IPL) und Radiofrequenztechnologie (= RF) in einem physikalischen und nicht-invasiven (= oberflächliche Behandlung, keine OP) Verfahren und wirkt gezielt gegen Entzündungen, Talgüberproduktion und gestörte Hauterneuerungsprozesse.
Im Gegensatz zu medikamentösen oder chirurgischen Ansätzen setzt die lAight®-Therapie auf eine sanfte, aber tiefenwirksame Behandlung der betroffenen Hautareale – ohne Schnitte, ohne systemische Nebenwirkungen und ohne Ausfallzeiten. Die Methode ist sowohl zur akuten Symptombehandlung als auch zur langfristigen Hautbildverbesserung geeignet. Sie wurde von der aus Deutschland stammenden Firma LENICURA entwickelt und wird regelmäßig in der Akneambulanz eingesetzt.
Ergebnisse der NICE-Studie zur lAight®-Therapie
Eine zentrale wissenschaftliche Grundlage bildet die NICE-Studie der Universitätsklinik Mainz unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. med. Esther von Stebut-Borschitz, dessen Ergebnisse im Jahr 2020 im Journal of Dermatological Treatment veröffentlicht wurden. Die Studie gilt bis heute als relevantes Referenzwerk und wird regelmäßig in Fachkreisen sowie auf aktuellen Informationsplattformen (Stand 2024/2025) zitiert.
Zentrale Erkenntnisse der Studie im Überblick:
- Eine regelmäßige Anwendung der lAight®-Therapie im 14-Tage-Rhythmus führte zu einer deutlichen Reduktion entzündlicher Hautveränderungen bei Akne inversa.
- Die Lebensqualität der Betroffenen verbesserte sich signifikant –gemessen am international anerkannten DLQI (= Dermatology Life Quality Index).
- Viele Patientinnen und Patienten berichteten von schneller Schmerzreduktion, einer schnelleren Abheilung und einer sichtbaren Verbesserung von Narbengewebe.
- Die Therapie zeigte eine gute Verträglichkeit. Nebenwirkungen waren selten und beschränkten sich auf vorübergehende Hautirritationen wie leichte Rötung / Schwellung.
Die Kombination aus IPL und RF erzielte deutlich bessere Ergebnisse als die Einzelanwendungen – insbesondere bei längerer Behandlungsdauer von 24 Wochen im Vergleich zu 12 Wochen.

Weitere Vorteile mit lAight®
Neben den Ergebnissen der NICE-Studie gibt es folgende Vorteile der lAight®-Methode:
- Wirkt antibakteriell, entzündungshemmend & durchblutungsfördernd
- Regt natürliche Heilungsprozesse an
- Reduktion von Talgproduktion & Verminderung der Haarfollikel-Verhornungsstörung, was auschlaggebend für Acne inversa ist
- Optische Verbesserung bereits vorhandener Narbenstrukturen
- Gesteigerte Gewebeneubildung durch erhöhte Kollagenproduktion & Zellaktivität im Bindegewebe
- Wirkt erneuten Schüben von Akne inversa vorbeugend entgegen
Wirkungsweise der lAight®-Methode
Die entzündungshemmende Wirkung der lAight®-Therapie beruht auf der Kombination aus Licht und Radiofrequenz. Dabei kommen ausschließlich hautverträgliche Wellenlängen zum Einsatz – Strahlungsbereiche des UV-A- und UV-B-Spektrums, die als potenziell hautschädlich gelten, werden nicht eingesetzt.

Wie die lAight®-Therapie wirkt.
Die Anwendungsmöglichkeiten der Therapie sind vielseitig:
- Sie eignet sich zur frühzeitigen Behandlung im Anfangsstadium ebenso wie zur Symptomminderung bei leichten bis mittelschweren Verlaufsformen der Akne inversa.
- Auch bei fortgeschrittenen Befunden kann sie prä- oder postoperativ ergänzend eingesetzt werden, etwa zur Unterstützung der Wundheilung oder zur direkten Schmerzreduktion im Rahmen einer Abszessöffnung.
- Darüber hinaus ist der Einsatz als langfristige Erhaltungstherapie zur Rückfallprophylaxe möglich.
Nicht geeignet ist die Methode für eine Anwendung bei z. B. bestehendem Hautkrebs.
So verläuft die Behandlung in der Akneambulanz
Vor der Behandlung sollten Sie einen Termin bei einem erfahrenen Facharzt oder einer erfahrenen Fachärztin machen, in dem Ihre Krankheitsgeschichte geklärt und die Situation durch eine Untersuchung eingeschätzt wird.
Die darauffolgende Erstbesprechung in der Akneambulanz findet ohne Zeit- oder Termindruck in einem für Sie angenehmen Rahmen statt. Neben der Abklärung möglicher Risiken und Kontraindikationen informieren wir Sie während des Gespräches über den Ablauf der Therapie und finden gemeinsam eine bestmögliche Versorgung. Danach haben Sie die Möglichkeit, Termine im Abstand von 14 Tagen zu vereinbaren, um die betroffenen Areale mittels lAight®-Methode behandeln zu lassen. Wie viele Sitzungen notwendig sind, ist von der Ausgangslage und vom Heilungsprozess nach den ersten Behandlungen abhängig. Sprechen die behandelten Hautareale gut auf die Therapie an, können die Abstände zwischen den einzelnen Sitzungen verlängert werden (meist auf 4 bis 8 Wochen).

lAight®-Therapie Kosten
Die Kosten der lAight®-Therapie werden derzeit nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen – zwar kann ein Antrag auf Kostenübernahme bei der zuständigen Gebietskrankenkasse gestellt werden, aber die Bewilligung ist ungewiss und eher selten. Deshalb erfolgt die Abrechnung direkt mit den Patienten oder Patientinnen. Der Preis richtet sich nach der Anzahl der zu behandelnden Areale:
| Behandlungen mit der lAight®-Therapie | Preis |
|---|---|
| lAight®-Therapie Beratungsgespräch | 80,00 € |
| lAight®-Therapie, 1 Behandlungsfeld | 65,00 € |
| lAight®-Therapie, 2 Behandlungsfeld | 85,00 € |
| lAight®-Therapie, 3 Behandlungsfeld | 105,00 € |
| lAight®-Therapie, 4 Behandlungsfeld | 115,00 € |
| lAight®-Therapie, 5 Behandlungsfeld | 125,00 € |
| lAight®-Therapie, 6 Behandlungsfeld | 135,00 € |
| lAight®-Therapie, 7 Behandlungsfeld | 145,00 € |
| lAight®-Therapie, 8 Behandlungsfeld | 155,00 € |
| lAight®-Therapie, 9 Behandlungsfeld | 165,00 € |
| lAight®-Therapie, 10 Behandlungsfeld | 175,00 € |
| Sachaufwandspauschale pro Behandlung | 20,00 € |
Tarife gültig ab 01. Mai 2024 – Änderungen vorbehalten!
FAQ
Die lAight®-Therapie ist eine innovative, nicht-invasive Behandlungsmethode für chronisch-entzündliche Hauterkrankungen wie Acne inversa, Acne vulgaris und Acne conglobata. Sie kombiniert Licht- (Intense Pulsed Light, IPL) und Radiofrequenztechnologie (RF) in einem physikalischen Verfahren und wirkt gezielt gegen Entzündungen, Talgüberproduktion und gestörte Hauterneuerungsprozesse – ohne Schnitte, ohne systemische Nebenwirkungen und ohne Ausfallzeiten.
Die Wirksamkeit der lAight®-Therapie ist durch die NICE-Studie der Universitätsklinik Mainz unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. med. Esther von Stebut-Borschitz belegt, deren Ergebnisse 2020 im Journal of Dermatological Treatment veröffentlicht wurden. Die Studie zeigte, dass eine regelmäßige Anwendung im 14-Tage-Rhythmus zu einer deutlichen Reduktion entzündlicher Hautveränderungen führt, die Lebensqualität der Betroffenen messbar verbessert und die Kombination aus IPL und RF deutlich bessere Ergebnisse erzielt als Einzelanwendungen – insbesondere bei einer Behandlungsdauer von 24 Wochen.
Die lAight®-Therapie ist für alle Stadien der Acne inversa (Hurley I–III) zugelassen und eignet sich sowohl für leichte bis mittelschwere Verlaufsformen als auch ergänzend vor oder nach operativen Eingriffen – etwa zur Unterstützung der Wundheilung oder zur Schmerzreduktion bei der Abszessöffnung. ZUdem kann die Therapie auch bei Fisteln eingesetzt werden. Darüber hinaus ist ein langfristiger Einsatz als Erhaltungstherapie zur Rückfallprophylaxe möglich. Nicht geeignet ist die Methode hingegen bei bestehendem Hautkrebs.
Vor dem Start der Therapie wird empfohlen, zunächst einen Facharzt oder eine Fachärztin aufzusuchen, um die Krankheitsgeschichte abzuklären. Die anschließende Erstbesprechung in der Akneambulanz findet ohne Zeit- oder Termindruck statt, klärt mögliche Risiken und Kontraindikationen und legt den Behandlungsplan fest. Danach werden Folgetermine im Abstand von 14 Tagen vereinbart; wie viele Sitzungen insgesamt notwendig sind, hängt von der Ausgangslage und dem Heilungsverlauf ab. Bei guter Reaktion des Gewebes können die Abstände schrittweise auf 4 bis 8 Wochen verlängert werden.
Die Kosten der lAight®-Therapie werden derzeit nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen und sind direkt mit den Patientinnen und Patienten zu begleichen. Ein Antrag auf Kostenübernahme bei der zuständigen Gebietskrankenkasse ist grundsätzlich möglich, eine Bewilligung ist jedoch ungewiss und eher selten.
