Fistel – Überblick zur Ursache, Fistelarten und Behandlung
Eine Fistel ist ein unnatürlicher, röhrenförmiger Verbindungsgang zwischen normalerweise getrennten Geweben oder Hohlorganen. Auch zwischen Unterhaut (= Subcutis) und Oberhaut (= Epidermis) können sich solche Gänge bilden. Der Begriff Fistel stammt vom lateinischen Wort „fistula“ für Röhre.
Ursachen und Entstehung von Fisteln
Fisteln entstehen, wenn der Körper Entzündungen oder Eiterherde ableiten will. Unbehandelte Entzündungen oder das Aufbrechen eines Abszesses hinterlassen röhrenförmige Verbindungsgänge, die die Entzündung aufrechterhalten können. Häufige Auslöser sind Infektionen der Analdrüsen mit nachfolgendem perianalen Abszess; chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa; Geburtsverletzungen mit Dammriss sowie Operationen oder weitere Verletzungen. Selten führen Infektionen wie Tuberkulose zur Fistelbildung.
Im dermatologischen Kontext begünstigt Hidradenitis suppurativa wiederkehrende Abszesse, miteinander verbundene Gänge im Gewebe und daraus entstehende Fisteln. Diese Prozesse können in verschiedenen Körperregionen auftreten und die Heilung verzögern.

Fistelarten im Überblick
Arten von Fisteln unterscheiden sich je nach Organen und Strukturen, die die Fistel miteinander verbindet. Dabei wird nach inneren und äußeren Fisteln unterschieden.

Eine Steißbeinfistel gehört zu den äußeren Fisteln.
Symptome der unterschiedlichen Fisteln
Die zuvor genannten Fistelarten – die inneren und äußeren Fisteln – unterscheiden sich nicht nur nach ihrer Lokalisation, sondern auch in ihren Symptomen. Nachfolgend werden die Symptome dargestellt.
Fistel behandeln – ganz ohne OP!
Auch wenn Fisteln von meist äußerst unangenehmen äußerlichen Auswirkungen begleitet werden, besteht kein Grund zur Verzweiflung. Freuen Sie sich stattdessen auf eine baldige Besserung und gesteigertes Wohlbefinden mit der richtigen Behandlung.
Diagnose einer Fistel
Innere Fisteln werden zumeist durch bildgebende Verfahren erkannt. Zur Anwendung kommen, je nach Körperregion, eine endoskopische Untersuchung (= Spiegelung von Hohlorganen), eine Ultraschalluntersuchung oder eine Computertomographie. Äußere Fisteln hingegen werden häufig durch eine Blick- oder Tastdiagnose festgestellt oder ergeben sich aus der Krankengeschichte des jeweiligen Patienten oder der Patientin.
Für eine Diagnose kontaktieren Sie bitte zuvor einen Facharzt oder eine Fachärztin.
Fisteln mit der lAight®-Therapie behandeln
Eine oberflächliche Bestrahlung in der Akneambulanz mit dem neuartigen und effektiven lAight®-Gerät wirkt entzündungshemmend und beugt gleichzeitig der Neuentstehung von Fisteln vor. Hierbei können z. B. akute Abszesse sanft geöffnet werden, wodurch der Eiter ungestört abfließen kann, was wiederum zu einer raschen Schmerzlinderung führt.
Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beraten Sie gerne hinsichtlich der lAight®-Therapie und vereinbaren, gemeinsam mit Ihnen, einen individuell für Sie passenden Therapieplan. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren unter 0800 405060 oder per Mail an praxis@akneambulanz.at.

Mit der lAight-Therapie® können Fisteln in der Akneambulanz behandelt werden.
Selbsthilfe bei einer Fistel
Um die Beschwerden, die durch eine Fistel auftreten können, selbst zu minimieren, eignen sich folgende Maßnahmen:
- Sich gesund ernähren und gesundes Körpergewicht anstreben
- Betroffene Areale nicht rasieren und enganliegende Kleidung vermeiden
- Starkes Schwitzen vermeiden und generell auf Körperhygiene achten
- Mit dem Rauchen aufhören
- Bei anhaltender Belastung psychologische Hilfe in Anspruch nehmen
Gegen äußerliche Beschwerden, wie z. B. den Austritt von übelriechendem Sekret, helfen lokal desinfizierende, antibakterielle bzw. antiseptische Waschlotionen, Cremes oder Tinkturen. Antibiotika können von innen aus unterstützend wirken.

FAQ
Eine Fistel ist ein unnatürlicher, röhrenförmiger Verbindungsgang zwischen normalerweise getrennten Geweben oder Hohlorganen. Sie entsteht, wenn der Körper Entzündungen oder Eiterherde ableiten will – bspw. durch unbehandelte Entzündungen, das Aufbrechen eines Abszesses, Infektionen der Analdrüsen, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen oder Verletzungen.
Innere Fisteln verbinden ein inneres Hohlorgan mit einem anderen Organ – etwa Verbindungen im Verdauungs- und Genitaltrakt oder zwischen Blase und Scheide. Äußere Fisteln hingegen sind unnatürliche Verbindungsgänge zwischen einem Organ und der Körperoberfläche, erkennbar an einem Sekretabfluss über eine kleine Öffnung in der Haut.
Äußere Fisteln zeigen meist sichtbare Zeichen: Schwellung, Juckreiz, Hautrötung, Schmerzen, Überwärmung, Sekretaustritt sowie Druckgefühl im betroffenen Bereich. Hat eine Fistel Verbindung zum Darm, kann es sogar zum Austreten von Stuhl kommen. Innere Fisteln äußern sich nicht direkt sichtbar – typisch sind Fieber, Schmerzen im Inneren und Abgeschlagenheit.
In der Akneambulanz wird die lAight®-Therapie eingesetzt: Eine oberflächliche Bestrahlung mit dem lAight®-Gerät wirkt entzündungshemmend und beugt der Neuentstehung von Fisteln vor. Der Therapieplan wird individuell auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten abgestimmt.
Empfohlen werden gesunde Ernährung, Anstreben eines gesunden Körpergewichts, Rauchstopp, Verzicht auf das Rasieren betroffener Areale, Vermeidung enger Kleidung und starken Schwitzens sowie allgemeine Körperhygiene. Bei anhaltender psychischer Belastung ist professionelle Unterstützung sinnvoll. Lokal desinfizierende, antibakterielle Waschlotionen können äußerliche Beschwerden lindern.
